25
Aug 2015

Ein Samstag im Sommer!

Wochenend und Sonnenschein..............!
Steven Flash starrte auf seinen Wecker und benötigte eine Weile um zu registrieren, dass dieser ernsthaft vorhatte, ihn zu dieser nachtschlafenden Zeit aus dem Bett zu treiben!
Dreiviertel Sieben! Zur Erklärung für alle nördlich der Mainlinie, Viertel vor Sieben oder 06:45Uhr!
Flash war nicht Fotograf geworden, um so früh aufstehen zu müssen, schon gar nicht, um zu arbeiten! Er wollte gerade seine Überlegenheit gegenüber der Technik ausspielen, indem er dem Wecker den Saft abdrehte, als es ihm einfiel............Samstag, Wochenende, Riesenprogramm!
Katzenwäsche, einigermaßen frische Klamotten und los ging es.
Um 07:45Uhr erster Programmpunkt, Flash traf sich mit Annett beim Friseur, in Schorndorf. An an so einem Tag sollte man ja auch gut aussehen.
Um 11:00Uhr durfte Flash sich ein Rührstück anschauen, in dem Annett und Thomas im Standesamt Schorndorf die Hauptrollen spielten. Steven war voll geflasht! Emotion pur, wunderbare Protagonisten, auch die Nebenrollen, alles perfekt in Szene gesetzt!
Nach dieser Matinee war ein kleiner Sektempfang angesetzt, man konnte die Mitwirkenden hautnah erleben, interessante neue Leute kennen lernen und alte Bekanntschaften pflegen. Flash genoss die Sonne, die Häppchen und den Sekt.
Flash war froh, dass Annett und Thomas den Tag organisiert hatten, er selbst hätte das Programm so nie auf die Reihe bekommen.
Nach dem Mittagsimbiss fuhr man zum Schloss Monrepos in Ludwigsburg. Dort traf man sich wieder mit allerlei Volk, quer durch alle Altersgruppen, sehr nett.
Flash begleitete Annett und Thomas auf den Golfplatz, ein für einen Faulpelz wie ihn völlig ungewohntes Terrain. Danach schipperte Flash mir einem Ruderboot über den See, Wasser, Sonne, Romatik was wollte er mehr?
Durch die ungewohnte Muskelarbeit beim Rudern hatte Flash Appetit, das folgende Abendessen ließ keine Wünsche offen, Bier, Bier, Bier, gutes Essen.
Nach dem Essen noch eine Party, Musik, weitere lustige Aufführungen, interessante Gespräche usw.! Was ein Tag! Alles kostenlos, alles organisiert, alles vom Feinsten! Das Einzige, um was Annett und Thomas gebeten hatten, war, dass Flash das eine oder andere Foto machen sollte.
Tja, Leute, dachte Flash am nächsten Tag, als er die Fotos betrachtete, "Augen auf bei der Berufswahl"! Hochzeitsfotograf! "Yeah!"
Als Flash am Sonntag dann auf sein Motorrad stieg, um wie üblich dem Sonnenuntergang entgegen zu fahren, war er mit sich selbst und seinem Beruf, dem Fotografen, wieder mal im Reinen.
Sollten doch andere richtig arbeiten; obwohl, immerhin musste er dafür ja um dreiviertel Sieben aufstehen, das war doch auch was! Oder?

von Stefan Kuhn

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