14
Aug 2015

Steven Flash, Faulpelz!

Steven war schon immer und ist noch heute ein Faulpelz wie er im Buche steht. Arbeit war und ist für ihn keine Erfüllung und schon gar kein Lebenszweck!
Eigentlich müsste er ein von geistigen Getränken inspiriertes Leben unter einer Brücke führen, wenn nicht ein Glücksfall eingetreten wäre. Flash betrachtet seinen Job nicht als Arbeit! Er wäre viel einsamer, wenn nicht eine nennenswerte Anzahl von Leuten Wert darauf legen würde, von ihm fotografiert zu werden. Durch die Kamera zu schauen war besser als Fernsehen oder Kino, Menschen durch allerlei Tricks dazu zu bringen, ihr optisch Bestes zu geben war spannender als jedes Computerspiel. Flash ist Fotograf und das ist auch gut so! Wäre er es nicht, würde er bei seinen sonstigen Talenten wahrscheinlich ein Fall für die Wohlfahrt werden, weil wie gesagt, arbeiten.........!
Typisches Beispiel für zwei Stunden intensiver "Arbeit". Plötzlich stehen zwei Jungs vor Flash im Studio, unangemeldet, aber nett! Der Marcel und der Simon bauen gerade eine Firma auf, die allem Anschein nach eine Chance haben wird, mit dem Internet Geld zu verdienen, was fehlt, ein Geschäftsportrait der Herren Geschäftsführer, sprich Marcel und Simon.
Ob Sie denn einen Termin machen könnten? Blitzfaulpelz Flash überlegt kurz und macht dann den Vorschlag, doch gleich nach Waiblingen in den Biergarten zu fahren und statt Studioaufnahmen lebendige Bilder im Freien zu schießen.
Die Jungs sind einverstanden, also los geht es. Strahlender Sonnenschein, jede Minute drinnen eh eine Verschwendung. Wunderbarer Schatten im Biergarten, kaltes Weizenbier und ein interessantes Gespräch! Ach ja, circa 10 Minuten lang hatte Flash die Kamera vor der Nase und durfte auch noch Chef im Ring sein.
Die Jungs total zufrieden mit ihren Bildern, der eine nimmt sogar noch eine Vergrößerung für seine Mutter mit.
Also, es kam zu einem Zusammenspiel zwischen Flash und Kunde; des weiteren hat Flash seinen Beruf ausgeführt und er hat Geld verdient! War das jetzt Arbeit? Scheißegal dachte Flash, was kann ich denn dafür wenn andere kein Fotograf werden. Solange die da draußen denken, dass er arbeiten würde, war alles in Ordnung! Yeah, wäre ja auch noch schöner, en Schwab ohne Gschäft, da ist der Lynchmob nicht weit!
Herrlich angeschwipst vom schönen Weizenbier begab sich Flash gleich anschließend in den verdienten Feierabend. Na ja, zum Motorradfahren in Richtung Sonnenuntergang war es noch viel zu früh und das Weizenbier sprach auch dagegen. Daher beschließt Flash, sich für die viele Arbeit mit einem weiteren Weizenbier zu belohnen. Portraitfotografie, was ein Knochenjob!

von Steven Flash

Zurück

Einen Kommentar schreiben